Nach einer sehr ruhigen Nacht und einem netten kleinen Frühstück kurz nach acht Uhr begann mein Tag wie im Bilderbuch. Nur 80 Meter von meiner Unterkunft entfernt, konnte ich die atemberaubende Aussicht auf die Klippen genießen. In diesem Moment fühlte ich mich unglaublich dankbar, diesen Traum leben zu dürfen. Es ist kein Alltag, solch ein Privileg zu haben, und ich schätze jede Sekunde davon.
Der Tag hatte jedoch eine kleine Überraschung parat: Von Beginn an ging es leicht bergauf und führte in die erste Rampe mit knapp 2km. Die weitere Strecke hatte eigentlich nur kurze Abschnitte beinhalten, auf denen man allein unterwegs ist. Stattdessen führte mich der Weg von einem Ort zum anderen entweder über die Bundesstraße oder über kleine, feine Schotterpisten. kurz war ich im Zweifel ob ich mich verfahren habe als eine Pyramide und zwei Ägyptische Statuen auftauchten. Eine geschlossene Bar war des Rätsels Lösung. Und dazu durften natürlich noch ein paar weitere Rampen nicht fehlen, besonders die kurz vor Ericeira hatte es in sich.
Neben de Natur gab es ein weiteres Highlight, das alles andere in den Schatten stellte: Ich hatte das Vergnügen, Anke und Bernd kennenzulernen. Die beiden waren ebenfalls mit dem Rad unterwegs, gestartet in Porto, und hatten einen Abstecher ins Landesinnere gemacht. Heute war ihr letzter Radtag, und über Lissabon geht es für sie per Flugzeug wieder zurück. Es war ein schöner Zufall, so nette Menschen zu treffen. Nach einem anstrengenden Anstieg vor Ericeira waren wir alle froh, uns ausruhen und plaudern zu können. 🥵
Solche Begegnungen machen eine Reise unvergesslich. Es sind die Menschen, die wir unterwegs treffen, und die gemeinsamen Erlebnisse, die den Unterschied machen. So wie damals auf meiner Tour am Rhein entlang, als ich Anette und Horst kennenlernen durfte. Von hier aus liebe Grüße nach Bochum. Ich bin gespannt, was die nächsten Tage bringen werden, und freue mich auf weitere Abenteuer und Begegnungen.
Bis bald!














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