Der Tag begann sehr kühl und wolkenverhangen. Die Sonne kämpfte sich nur zögerlich durch die dichten Wolken, als ich mich auf den Weg machte, um die Fähre über den Tejo zu nehmen. Mein Ziel war es, von Lissabon aus nach Barreiro zu gelangen, und so bestieg ich die Fähre, die mich über den breiten Fluss brachte.
Von Barreiro aus ging es weiter mit dem Zug nach Setúbal. Die Landschaft, die an mir vorbeizog, war eher unspektakulär, aber die Fahrt selbst war angenehm.
In Setúbal angekommen, bestieg ich die Fähre nach Tróia. Die Überfahrt war kurz, aber beeindruckend. Die Fähre glitt sanft durch das Wasser, und ich konnte die Küste von Setúbal langsam hinter mir verschwinden sehen. Tróia, eine Halbinsel mit langen Sandstränden und kristallklarem Wasser, ist ein beliebtes Ziel für Touristen. Die Halbinsel ist bekannt für ihre Schönheit und ihre ruhigen Strände, die zum Entspannen einladen und wir hatten das Glück Delphine zu sehen. Von Tróia aus ging es weiter nach Sines. Der Wind war heute nicht mein Freund und blies mir entgegen, was den Weg beschwerlich machte. Die Landschaft in den Dünen war wenig spektakulär, aber die Weite und die Einsamkeit hatten ihren eigenen Reiz. Ich kämpfte mich stundenlang gegen den Wind vorwärts, bis ich schließlich eine Pause einlegen musste.
In einem kleinen Restaurant am Straßenrand entschied ich mich für eine Pause. Das Restaurant war einfach, aber gemütlich. Ich musste etwa 20 Minuten auf einen Tisch warten, aber das Warten lohnte sich. Das Essen war hervorragend und tat mir nach der anstrengenden Fahrt gegen den Wind besonders gut. Ich genoss jede Minute der Pause und tankte neue Energie für den weiteren Weg.
Nach der Pause ging es weiter. Der Wind hatte nicht nachgelassen und so hieß es durchbeißen. Schließlich kam ich in Sines an, einem kleinen Küstenort, der für seine schönen Strände und sein gemütliches Flair bekannt ist. Die Erleichterung, endlich angekommen zu sein, war groß. Ich hatte den Kampf gegen den Wind gewonnen und konnte nun die Schönheit von Sesimbra genießen.
Speziell!
Vor 13 Jahren, während einer malerischen Tour entlang des Rheins, hatte ich das Vergnügen, Horst und Anette kennenzulernen. Diese Begegnung war der Beginn einer besonderen Freundschaft. Vor genau acht Jahren besuchten mich die beiden Bochumer in meiner Heimatstadt, ein Wiedersehen, das unsere Verbindung weiter stärkte. Es ist wunderbar zu sehen, wie diese Freundschaft über die Jahre hinweg Bestand hat. Heute freue ich mich besonders, von euch gehört zu haben, und es erfüllt mich mit großer Freude, dass wir immer noch in Kontakt stehen.







