Tag 11/ „Von Partynächten und Pannen: Mein Abenteuer!

Die Nacht war laut, voller Energie und unvergesslicher Momente. Albufeira, bekannt als die Partyzone in Portugal, hat wieder einmal alle Erwartungen übertroffen. Die Straßen waren gefüllt mit Musik und Lachen, und die Atmosphäre war einfach elektrisierend. Nach einer solchen Nacht dachte ich, ich würde kaum Schlaf finden. Doch überraschenderweise konnte ich meine Augen für ein paar Stunden schließen und etwas Ruhe finden. Es war genau das, was ich brauchte, um mich auf den neuen Tag vorzubereiten.

Ich stand früh auf, schon um halb acht, bereit, den Tag zu erkunden. Doch als ich durch die Straßen ging, bemerkte ich, dass nicht alles so schön war. An manchen Ecken roch es unangenehm nach Urin, ein weniger schöner Aspekt des nächtlichen Treibens. Die Ausfahrt aus Albufeira dauerte länger als erwartet. Das kleine Fischerdorf von früher ist längst zu einer belebten Stadt geworden. Dies machte die Fahrt jedoch kurzweilig, und nach knapp 15 Kilometern beschloss ich, eine Pause für ein Frühstück einzulegen.

Mein Weg führte mich durch verschiedene Landschaften: vorbei an Hotelzonen und Golfresorts, durch malerische Salzbecken. Die Straße wechselte zwischen Asphalt, Schotterpisten und feinem Sand, was die Fahrt abwechslungsreich gestaltete. Die Sonne brannte heiß, und das Thermometer zeigte über 30 Grad. An der einen oder anderen Ecke spürte man die Hitze deutlich. Doch die Anblicke der Flamingos am Wegesrand entschädigten für die sengende Sonne und machten die Fahrt unvergesslich.

Unterwegs sah ich einen Wegweiser nach Montenegro und fragte mich kurz, wo ich falsch abgebogen sein könnte. Es war ein Moment der Verwirrung, aber auch ein Grund, über die vielen Möglichkeiten nachzudenken, die eine Reise bietet. Leider hatte ich eine Reifenpanne, die zweite auf dieser Tour. Doch trotz dieses kleinen Rückschlags war es ein ruhiger Tag, an dem ich deutlich besser klar kam als am Tag zuvor.

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