Die Reise befindet sich in ihrer heißen Endphase – im wahrsten Sinne des Wortes. Kühl ist hier nur die Luft aus der Klimaanlage oder im Kühlschrank. Nach dem Frühstück, so gegen halb acht, ging es los, und nach nur ein paar Kilometern stand der Schweiß bereits auf der Haut. Eine Schotterpiste kam da genau richtig, damit sich der Staub wie eine Schutzschicht auf die Haut legen konnte.
Nach knapp 20 Kilometern begann es heute wehzutun. Dieses ewige kurze, aber doch knackige Aufwärtsgefälle ließ die Kilometer neben der Außentemperatur heute richtig hart werden. Ich habe dann meine Strategie angepasst und mir nach 10 gefahrenen Kilometern immer eine Pause gegönnt. Einmal im Supermarkt mit einem Essen und der Klimaanlage, die den Körper komplett runterkühlt. Dann wieder unter Bäumen im Schatten.
Zudem waren die letzten 20 Kilometer heute eine Wohltat. Davon ging es 10 Kilometer am Strand entlang unter Bäumen und so im Schatten. Juhu, das freut einen, und die Einfahrt nach Tarragona war dann auch gut zu managen. Alles in allem ein harter Tag, an dem meine Zündschnur etwas kürzer war.
Ich hasse diese vertrottelten, quer über die Straße montierten Schwellen oder die Randsteine bei den unterbrochenen Radwegen, wenn man eine Querstraße quert. Das ist zum Schreien!
Sonst ist alles gut. Ach, noch eines: Wenn man denkt, dass man sich an einem öffentlichen Brunnen erfrischen kann, indem man sich den Kopf wäscht – vergiss es! Man ist dann nur nass; erfrischend ist das nicht, es fühlt sich an wie sehr warm duschen.







