Tag 27/ Die letzte Fahrt: Hitze, Wind und ein Fahrradkarton

Es war ein sonniger Morgen, als ich mich auf den Weg von Tarragona nach Barcelona machte. Schon um 7 Uhr morgens zeigte das Thermometer 28 Grad an – eine echte Herausforderung! Aber ich war entschlossen, meine letzte Etappe zu meistern und endlich nach Hause zu kommen.

Die Länge der Tour und die Hitze machten sich langsam in meinen Beinen bemerkbar. Sie drehten nicht mehr so geschmeidig wie zu Beginn. Nach 16 Kilometern beschloss ich, den Antrieb meines Fahrrads zu reinigen, und siehe da, es half tatsächlich, weiterzukommen. Die Hitze wurde immer intensiver, und die Möglichkeiten, sich unter Bäumen zu verstecken, waren rar gesät.

Bei Cubelles, nach 40 Kilometern, beschloss ich, eine kleine Pause einzulegen und für einen kurzen Abschnitt den Zug zu nehmen. Das ersparte mir die Fahrt auf der Nationalstraße über die Höhe bei dieser glühenden Hitze. In Castelldefels stieg ich dann wieder auf mein Rad für die letzten knapp 20 Kilometer. Ein leichter, sehr warmer Rückenwind trieb mich in die Nähe des Flughafens.

Jetzt galt es, Fahrradkarton zu organisieren – und das war nicht einfach. Ich kann behaupten, den Großteil der Fahrradgeschäfte in Barcelona zu kennen. Der Vorteil: Man braucht kein Eintrittsticket und es gibt keine Schlange vor den Geschäften. Aber es ist schon eine Herausforderung, wenn man erst im dritten Shop einen Karton bekommt. Es macht einfach Stress! Dann ging es ans Einpacken, und am Ende war alles gut.

Ich werde die nächsten Tage noch brauchen, um die Reise zu reflektieren. Kurz gesagt, es war wunderschön und fordernd, besonders die Hitze. Ich möchte mich jetzt einmal bedanken für die Unterstützung in den sozialen Medien.

Mehr am Wochenende mit einer Zusammenfassung über die Tour.

Danke!

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