Eine Reise voller Herz, Humor und Höhenmetern

Von Porto nach Barcelona – eine Reise, die nicht nur Kilometer, sondern auch unvergessliche Momente und Begegnungen sammelt. Entdecke die Schönheit des Augenblicks und die Freiheit, die jede Radtour mit sich bringt.“

Nach 27 Tagen, zwei Flugreisen und unzähligen Begegnungen, die das Herz erwärmten, war es soweit: das Ende einer emotionalen, kraftvollen und oft einfach lustigen Reise. Die Tour entwickelte sich anders als geplant – aber wer braucht schon Pläne, wenn das Leben einem etwas Besseres bietet?

Ich, ein Träumer mit einem großen Herzen, lebte meinen Traum – wenn auch anders und kürzer als gedacht. Doch das tut nichts zur Sache, denn es geht darum, rauszugehen, die Welt zu erleben und frei zu sein. Und frei war ich, während ich die atemberaubenden Landschaften abseits der Straßen genoss: von Porto nach Barcelona, entlang der Küsten Portugals und Spaniens.

Die Begegnungen mit den Menschen unterwegs machten mich offen und frei im Denken. Da waren die unzähligen Eidechsen, die meinen Weg kreuzten, die vielen Menschen, die mir freundlich begegneten, mir mit Wasser aushalfen oder bei einer Panne ihre Hilfe anboten. Und wer könnte die nette Unterhaltung mit einer Österreicherin in Sarges vergessen, die ihrem Telefonpartner erklärte, sie sei gerade in Wien bei ihrer Tochter? Oder die Telefonate mit Freunden, die einfach nur nachfragten, wie es mir gehe.

Es war eine Reise voller Herzlichkeit und Humor, aber auch voller Herausforderungen. Die anstrengenden Passagen wurden durch die unfassbar schöne Landschaft und die entspannte Art der anderen Verkehrsteilnehmer belohnt – eine Entspanntheit, die ich mir auch in unserer Heimat wünsche. Dort sollte jeder Verkehrsteilnehmer, ob Fußgänger, Scooter- oder Radfahrer, als das gesehen werden, was er ist: ein gleichwertiger Partner im Straßenverkehr.

Zusammengefasst war ich bei beiden Touren 32 Tage auf dem Rad unterwegs und legte knapp 3.000 Kilometer zurück. Dazu gab es genug Ruhetage, die mir die Hitze erträglicher machten. Besonders freute mich, dass ich bei dieser Tour erneut für den Verein „Hands up for Down“ die Spendentrommel für das Projekt „Café Downtown“ rührte. Mehr dazu unter www.8000.bike.


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