Der zweite Tag meiner Radreise nach Lissabon begann mit einer gewissen Unsicherheit. Nachdem ich am Vortag in Genf angekommen war, stand heute die erste längere Etappe auf dem Programm. Der Morgen war kühl, und der Verkehr in Genf laut und hektisch. Es fiel mir schwer, einen Rhythmus zu finden, und die ersten Kilometer fühlten sich zäh an.
Nach knapp einer Stunde und 17 Kilometern erreichte ich die französische Grenze. Die Route führte mich durch die malerischen Orte Valleiry, Arcine und Clarafond, bevor ich schließlich in Seyssel eine wohlverdiente Pause einlegte. Bis zu diesem Punkt hatte ich bereits eine beachtliche Anzahl an Höhenmetern zurückgelegt, was die Tour anstrengender machte als erwartet.
In Seyssel nutzte ich die Gelegenheit, um etwas zu essen und neue Kräfte zu tanken. Die Strecke war bis dahin abwechslungsreich, aber auch fordernd. Am Ende des Tages standen 90 Kilometer und knapp 800 Höhenmeter auf der Uhr.
Leider begann es etwa 20 Kilometer vor dem Tagesziel zu regnen. Der Lac du Bourget, den ich eigentlich in seiner vollen Pracht genießen wollte, zeigte sich wolkenverhangen und verregnet. So musste ich die letzte Etappe in Regenmontur zurücklegen, was die Tour zusätzlich erschwerte.
Trotz der widrigen Bedingungen fühlte sich das Rad gut an, und die Packordnung, die ich gewählt hatte, erwies sich als praktikabel. In den nächsten Tagen werde ich daran arbeiten, meine Abläufe zu automatisieren und einen gleichmäßigen Rhythmus zu finden.
Bleibt dran für weitere Updates von meiner Radreise nach Lissabon!







Hallo Reini, ein schickes Rad mit minimalem Gepäck! Hoffen wir, dass diesmal der Rahmen hält und du deine geplante Tour geniessen kannst. Ich wünsche dir alles Gute und viele spannende Begegnungen. Pass auf dich auf. Liebe Grüsse Guido,
PS: schon am ersten Radeltag bekommst du einiges ab. Hast du Zelt und Mätteli dabei?
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Servus Guido, ja diesmal alles anders gepackt und es wird halten. Zelt und Matte alles dabei, aber mehr für den Süden. Momentan ist mir das doch etwas zu kalt in der Nacht.
Liebe Grüße Reinhard
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