Nach einer sehr schlechten Nacht, in der ich kaum ein Auge zugemacht habe, stand heute die längste Etappe meiner Reise auf dem Plan: 121 Kilometer von Valence nach Orange. Trotz der anfänglichen Müdigkeit verlief der Tag überraschend gut, und das hatte mehrere Gründe.
Die Strecke führte mich entlang des Rhône-Flusses, vorbei an malerischen Orten wie La Voulte-sur-Rhône, Rochemaure und Bourg-Saint-Andéol. Die Wegführung war größtenteils abwechslungsreich und bot immer wieder neue Eindrücke, was die lange Strecke erträglicher machte. Nur ein paar Abschnitte waren etwas eintönig, aber das tat der Gesamtstimmung keinen Abbruch.
Das Wetter war perfekt für eine Radtour – nicht zu heiß und nicht zu kalt, genau richtig, um in die Pedale zu treten. Zudem hatte ich das Glück, einen kräftigen Rückenwind zu haben, der mich förmlich nach Orange trug. Ohne diesen natürlichen Rückenwind hätte die Tour sicherlich anstrengender und zeitaufwendiger ausfallen können.
Unterwegs traf ich auf Volker und Michael, zwei Radfahrer, die von Lyon aus unterwegs sind. Wir kamen ins Gespräch und es war eine nette Ablenkung. Solche Begegnungen machen eine Reise oft erst richtig besonders und lassen die Kilometer wie im Flug vergehen.
Ein weiteres Highlight des Tages waren die zahlreichen Flussquerungen. Die Rhône bot immer wieder beeindruckende Ausblicke und die Brücken, über die ich fuhr, hatten ihren ganz eigenen Charme. Diese kleinen Abenteuer entlang der Strecke machten den Tag noch abwechslungsreicher und spannender.
Die Kombination aus gutem Wetter, netten Begegnungen und einer abwechslungsreichen Route hat dazu beigetragen, dass ich mein Tagesziel Orange nicht nur erreicht, sondern auch genossen habe.









Liebe Reini
Du bist enorm schnell unterwegs, jetzt musst du unbedingt einen Abstecher nach links machen, nach Bedoin. Dort pausieren und am nächsten Tag ohne Gepäck den Mont Ventoux geniessen, ein Erlebnis, das dir bleiben wird.
Ich hoffe du hörst auf mich. Ganz liebe Grüsse Guido
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