Tag 1/ Mein „Rad-geiles“ Abenteuer: Tour 2.0 oder wie ich lernte, das Fliegen zu lieben

Hallo liebe Abenteuerlustige, Radbegeisterte und alle, die einfach nur eine gute Geschichte mögen! Heute habe ich ein neues Kapitel in meinem persönlichen Buch der verrückten Ideen aufgeschlagen. Nach meinem Abbruch Anfang Mai war es heute endlich soweit: Ein neuer Anlauf für meine Tour – nennen wir es einfach mal „Tour 2.0“. Und nein, es ist kein Software-Update, sondern ein echtes Lebensupdate!

Der Tourverlauf hat sich zwar ein bisschen geändert, aber eines bleibt gleich: Meine Unterstützung für den Verein „Hands Up for Down“ und das Projekt „Café Downtown“. Wenn ihr mich kennt, dann wisst ihr, dass ich mich für den Verein Hands Up For Down einsetze – und wenn ich schon in die Pedale trete, dann auch für einen guten Zweck!

Um 3 Uhr morgens war heute „Tagwache“ – ja, ihr habt richtig gelesen, 3 Uhr! Ich weiß nicht, wer sich diesen Zeitplan ausgedacht hat, aber ich vermute, das war wohl ich selbst. Um 4 Uhr holte mich dann mein Freund Sebastian ab und spielte Shuttle-Service zum Flughafen. Danke, Sebastian, du bist ein wahrer Freund – oder einfach nur verrückt genug, um mich zu unterstützen! Und es war der 4.Flug seid ich in Barcelona abgebrochen habe. 56 Jahre kein Gedanke an das Fliegen verschwendet und dann in einem Monat zum Vielflieger mutiert.

Am Flughafen angekommen, war die Gepäckaufgabe des Fahrrades schnell erledigt. Ich durfte sogar beim Scannen zuschauen – ich fühlte mich wie in einer Folge von „Airport Security“, nur ohne die dramatische Hintergrundmusik. Einen gemütlichen Kaffee später und pünktlich um 7:20 ging dann der Flug nach Porto. Ich muss sagen, die Austrian Airlines Mitarbeiter waren super hilfsbereit und freundlich. Danke, Leute, ihr habt den Start in die Tour perfekt gemacht.

Dann die große Überraschung: Der Flughafen in Porto ist tatsächlich überschaubar. Keine endlosen Gänge, keine verwirrenden Schilder – einfach nur ein Flughafen, wie er sein sollte. Als Erstes musste ich mein Rad wieder zusammenbauen. Ich fühlte mich wie ein Chirurg im OP-Saal, nur statt Blut floss der Schweiß und es waren mehr Schrauben. Dann eine kleine Testrunde im Flughafen gedreht– alles gut, alles sicher, alles bereit für das große Abenteuer!

Und dann ging es los. Ehrlich gesagt, eine Stadt-Durchfahrt ist nicht gerade das Highlight einer jeden Tour. Vor allem nicht, wenn man gerade erst angekommen ist und die Stadt noch gar nicht richtig kennenlernen konnte. Aber egal, irgendwann war ich durch Porto durch und konnte ein bisschen Sightseeing betreiben, bevor ich mich auf den Weg zum heutigen Etappenziel nach Esmoriz machte.

Das Wetter war einfach perfekt zum Radeln: maximal 25 Grad, ein leichter Seitenwind und am Nachmittag zeigte sich sogar die Sonne. Ein super Auftakt für meine Tour!

Also, liebe Leute, das war mein erster Tag auf der Tour 2.0. Es war anstrengend, es war aufregend, es war einfach perfekt. Und ich freue mich schon auf die nächsten Tage die jetzt kommen. Bleibt dran und vergesst nicht: Das Leben ist wie eine Radtour – manchmal geht es bergauf, manchmal bergab, aber es lohnt sich immer, in die Pedale zu treten und für das Projekt Café Downtown zu spenden.

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  1. Avatar von Martin Martin sagt:

    Hallo Reinhard, klingt nach dem Beginn einer sehr guten Geschichte. Freut mich, dass es weitergeht. Alles Gute und liebe Grüße in den Süden, Martin

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