Tag 3/ Wenn das Schicksal einen Umweg plant!

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Nach einer Nacht, in der das Geschrei der Möwen die einzige Begleitmusik war, begann der Tag mit einem unerwarteten Aha-Erlebnis: Die Fähre, die mich über den malerischen Mondego bringen sollte, hatte heute erst um 11 Uhr ihren ersten Einsatz. Ein gute(s)r Rad ist teuer, doch Zeit ist es auch. Also hieß es erstmal: Frühstücken und Pläne über den Haufen werfen.

Ein Umweg über die nächste Brücke hätte mir heute zusätzliche 40 Kilometer beschert – keine Option. Also entschied ich mich für eine Alternative und nahm den Zug, um einen Teil des Umwegs zu umgehen. Am Ende des Tages standen trotzdem die geplanten 80 Kilometer und über 600 Höhenmeter auf der Uhr.

Ein wunderbar geführter Begleitweg zur Atlantic Coast Straße brachte mich schließlich bis nach Nazaré. Unterwegs gönnte ich mir eine wohlverdiente Essenspause – eine Lasagne, die einfach perfekt war. Das Wetter spielte mit, und der Rückenwind schien mich persönlich nach vorne schieben zu wollen. Hab ich schon mal gesagt, der Wind ist dein Freund? Ach, schon wieder so ein Fahrradspruch. Ich werde noch zum Philosophen. 😂

Fotos von Nazaré folgen morgen, versprochen. Heute reichte es nicht für einen Abstecher hinunter zum Strand und wieder hinauf. Das spare ich mir für den morgigen Tag auf. Eines ist jedoch jetzt schon klar: Es sind extrem viele Touristen hier ist ja auch Wochenende.

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Avatar von unknownfully591a6d895b unknownfully591a6d895b sagt:

    Lieber Reiner, danke für’s mitnehmen! Frage ist deine Tour auf komoot sichtbar? Beste Grüsse aus dem solothurner Jura/CH vom ufri

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    1. Avatar von ReinOnTour ReinOnTour sagt:

      Guten Morgen, nein ist sie nicht.

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