Kolonnenweg bei auf und ab und Dauerregen!

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9.Tag: Ilsenburg – Heiligenstadt 110km / Heute ging es über durch den Harz und den Brocken. Wobei der Gipfelsturm heute kurzerhand abgesagt wurde. Schon kurz nach der Abfahrt war klar das es heute ein Tag der Höhen und Tiefen wird. Zuerst galt es das ehemalige Sperrgebiet den Brocken zu überwinden. Nach der Beschreibung war ich doch einigermaßen Respektvoll heute in die Etappe gegangen. Und der erste Anstieg hatte es dann schon auch in sich aber ich bin ja nicht da um Rekorde zu brechen. Und dann darf man schon mal kurz auch schieben. Danach ging es oben auf einer breiten gut fahrbaren Schotterpiste dahin bis nach Drei Annen Hohne. Dort angekommen fuhr gerade die Brockenbahn ein. Das ist schon ein Schauspiel die alte Dampflok mit den Nostalgie Waagen. Ich nutzte die Gelegenheit für ein paar Fotos ehe es über Elend dann wieder den Brocken runter ging. Zu diesem Zeitpunkt schon leichter Regen. Der sollte mich den Tag an über begleiten. Die Regenpausen waren nur kurz. In Sorge, dann das Freiland Grenzmuseum angesehen. Dort dann auch den Kolonnenweg nehmen müssen und dürfen. Steil bergab und steil bergauf. In der Aufwärtspassage schloss ein Radfahrer zu mir auf. Es war Frank (aus Bayern) der diesen Weg auch fährt und in Lübeck gestartet ist. Die nächsten Kilometer radelten wir dann gemeinsam. Bei dem schmeichelhaft gesagt bescheidenen Wetter, eine nette Begleitung und es machte den Tag so kurzweilig.. Bis Duderstadt fuhren wir noch gemeinsam, dort hatte Frank sein Quartier für den Tag. „Wünsch dir auf diesen Weg noch eine schöne Tour“.  Nach einem Einkauf in Duderstadt ging es für mich noch weiter nach Heiligenstadt. Aufgrund des Wetters blieb ich auf der Straße und sparte mir die Wald und Feldwege. Der Regen setzte wieder stärker ein uns begleitet mich bis in mein Quartier. Nach Wäsche waschen und duschen mit warmen Wasser noch zum Abendesse. Ich konnte mich zu einem netten älteren Paar setzen weil kein Platz mehr frei war sonst im Lokal. Und auch heute wieder- alles hat im Leben einen Sinn. Es war ein Paar aus der ehemaligen DDR. Er durfte in seiner Zeit beim Militär als Grenzposten Dienst tun. Sie war in der Schulausbildung tätig. Der Abend war von Geschichten geprägt, von Erzählungen aus dem Leben. Man sitzt wieder nur da und darf Zeitzeugen lauschen. Danke für das nette Gespräch. Viel Wissenswertes erfahren.

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