Viel Landschaft und Fähren fahren doch!

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Tag 5: Dronninglund – Grena 173km / Der Beginn war heute schon ein Traum. Ein tolles Frühstück mit den anderen Gästen (aus den Niederlanden) an einem Tisch. Ein netter Smalltalk ergab sich. Einfach schön-die Gastgeberin lebte über 10 Jahre in Australien – Ihr Mann kommt aus Bosnien. Es war einfach nur schön und dabei verging die Zeit zu schnell. So ging es heute etwas später als sonst auf die Piste. Der heutige Tag brachte den erhofften wenn auch nur leichten Rückenwind und brachte sehr viel Landschaft für das Auge. Es ging Küstennahe ohne jedoch direkt an der Ostsee zu sein entlang durch kleine Dörfer (Kommunen in Dänemark). Man merkte dass Sonntag ist. Am Morgen noch keine Menschenseele unterwegs nur vereinzelt ein paar. Je mehr es gegen Mittag ging wurde es auch lebhafter auf den Straßen und in der Nähe von Bademöglichkeiten. Kein Vergleich die Ostsee ist im Gegensatz zur Nordsee eine Badewanne von der Wassertemperatur her. Und voller Freude heute durfte ich Fähre fahren- zum einen weil sie auch fuhr und zum andern dann gleich zweimal. Der erstemal bei Hals. Also man darf sich als Radfahrer einfach vordrängen bzw. wird von der Besatzung der Fähre auch vorgewunken. 20 Kronen eine Überfahrt nach Ergense Strand. Das war für einen kurzen Augenblick heute ein Kontakt mit Wasser. Der Fahrt nach Hadsund war wieder geprägt von Feldern und Wiesen. Man hatte das Gefühl zu Hause zu sein. In Hadsund durfte ich eine weiter Neuerung für mich erfahren. Hier gibt es Radfahrer Ampeln die sich auf den Radler einstellen. Man fährt bei einen Sensor vorbei dann wird der Verkehr angehalten und die Radler dürfen bei Grün die Straße kreuzen. Schelm wer böses denkt, habe aber kurz überlegt noch mal umzudrehen und es nochmal auszuprobieren. Aber nur eine Idee. Auffallend ist auch das die Lebensmittelgeschäfte jeden Tag geöffnet haben von 7:30 – 20:00 Uhr. Und jetzt kommt’s da gehen Leute wirklich einkaufen. Naja wer es braucht. Der weitere Weg über Havndal – Udbyhoj (Fähre über den Randers Fjord) wurde dann wirklich wie zu Hause. Es ging rauf und runter wie im Mostviertel, naja fast. Die Steigungen sind bedeutend kürzer, aber dennoch fordernd. Für einen kurzen Augenblick hatte ich dann wieder Meerblick und zwar in Bonneru Strand. Kurz trifft es, weil kaum unten angekommen man gleich wieder hochmusste. So bin ich dann in Grena gelandet.

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