So muss sich E-Bike fahren anfühlen!

Tag 16: Usti nad Labem – Vrade 154km/ Der heutige Tag begann schon mit einem Highlight für mich. Beim Frühstück den Frühstücksraum mit einem Bus voller Asiaten zu teilen. Es ist schon sehr spannend wenn zwei Welten beim Essen aufeinander treffen. Man kann es nur schwer erklären, denn am besten ist es man erlebt so etwas besser selbst. Schlürfen, Schmatzen und aufladen was auf einen kleinen Teller gestapelt raufgeht. Der heutige Radtag war sehr relaxt, würde ich mal sagen. Nun seit heute glaube ich zu wissen wie sich E-Bike fahren anfühlen muss. Der Wind schob an und auf den gut ausgebauten Radweg lief es gut dahin. Hier wurde über weite Strecken sehr gut investiert und man darf schon sagen es hat sich gelohnt. Neben den Radweg wurde auch die Infrastruktur besser. Immer mehr Einkehrmöglichkeiten entlang des Weges. Echt Top – 5 Sterne. Bei Melnik ging es dann rechts weg der Moldau entlang Richtung Prag. Der Fluß wird mich noch bis Vyssi Brod begleiten. Auch hier ein sehr gut ausgebauter Radweg und die Beschilderungen sind einfach unfassbar gut. Man neigt schon dazu die Radkarte nicht zu verwenden. Hin und wieder macht es dann doch Sinn um sich einen Überblick zu verschaffen. Auch hier war ich schon Unterwegs und freute mich das ich nach Dolanky diesmal nicht auf dem Pfad an der Moldau blieb sondern über Drasty und Klecany auf den Berg musste um dann wieder an die Moldau zu kommen. Der Pfad ist maximal was für Mountainbiker und mit Gepäck für mich einfach zu gefährlich. Damals habe ich den Pfad geschoben. Der weitere Weg nach Prag blieb dann ohne Herausforderung. Erst 100 Meter vor der Karlsbrück war schieben angesagt weil die Vielzahl von Touristen kein fahren mehr erlaubten. Ein Gedränge ein Gewusel und ein unfassbares Sprachengewirr. Die Karlsbrücke präsentierte sich wie eine riesen Ameisenstraße. Auf der einen Seite schoben die Massen hinüber auf der andern herüber. Da ich Prag schon kenne verzichtete ich auf Sightseeing und war schon neugierig wie sich die Ausfahrt präsentierte. Nach dem man der Meute entkommen war ging alles ganz schnell. Perfekt wird man hier entlang der Moldau rasch aus dem Zentrum geleitet. Und auch hier half der Rückenwind bis zum Ende der Tagesetappe.

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