Schwere Beine und falsche Entscheidung!

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6. Tag: St. Lö – Céaux 146km / Heute der erste Tag wo ich erstmals von Beginn an schwer in den Tritt kam. Es war heute trotz des super tollen Wetters. 27 Grad und leichter Westwind – zu dem später noch, nicht easy. Der heutige Tag führte mich in einem weiten Bogen Richtung meines heutigen Etappenzieles. Auf dem Weg würde mir heute einiges abverlangt. Zum einen ist der Radweg (Eurovelo4) noch nicht vollständig ausgebaut. Dort wo er es dann ist rollst du sagenhaft gut. Dazu kamen ein paar kleine Trails, Abschnitte die ohne Gepäck nicht der Rede wert sind, aber mit dem Zeugs hinten drauf schon auch eine kleine Zirkuseinlage bedeuten . Ausgewaschener schmaler Weg und noch in einer Abwärtspassage. Aber man darf nicht Jammern. Denn wo es runter geht – genau da geht es auch wieder rauf. Und dann ist schon mal lustig mit guter Laune gewesen. Also Rhythmus kam den ganzen Tag keiner so richtig auf. Das konnte auch die schöne Landschaft heute nicht aufwerten. Zudem echt verkalkuliert. Dachte ich kaufe unterwegs ein und Frühstück dann mal gemütlich irgendwo unter dem Himmelszelt, aber das war heute ein Griff ins Klo. Das passiert mir auf diese Tour nicht mehr. Aber neben den Blödsinn von mir dann auch noch einen überaus freundlichen Franzosen getroffen. Wobei getroffen ist etwas übertrieben. Er war gerade dabei Holz von einem Anhänger abzuladen und ich wollte meine Wasserflaschen bei ihm auffüllen. Tja am Ende habe ich dann neben meinen vollen Wasserflaschen noch zwei weiter 1 1/5L Mineralwasser Naturell mitbekommen auf dem Weg. Verständigung? Mit Händen und Füssen und es klappt. Sensationell sage ich nur. Jetzt bin ich im Quartier und bevor ich mich in die Nacht verabschiede, und davor noch Wäsche wasche muss der Bericht sein. Ab Morgen geht’s nach Süden, den Wind den ich heute auf meiner Anfahrt zum Quartier habe hoffe ich damit wieder auszuweichen und zum anderen hoffe ich das morgen wieder Rhythmus möglich ist.

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Urs Fricker sagt:

    lieber Reinhard ich frage mich wie du das schaffst diese langen Etappen, da sag ich nur Chapeau!
    Ich hätte schon ab 80 km grosse Mühe, muss wohl das Alter sein! Wie viele Stunden bist Du im Sattel?
    Danke für die schönen Bilder, wünsche dir weiterhin unfallfreie Fahrt
    glg
    urs

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    1. ReinOnTour sagt:

      Hallo Urs, das hat sich bei mir in den letzten Jahren immer mehr gesteigert. Kommt immer auf das Streckenprofl an. Aber das wichtigste ist das meine Sitzposition und der Sattel einfach für mich perfekt sind. So ist Radfahren für mich wie vor dem Fernseher zu sitzen.
      LG Reinhard

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