Von einem nächtlichen Einsatz und zwei nette Gespräche am Tag!

am

8. Tag: Redon – Nantes 121km / Kuzer Auftritt im Nachbarzimmer um halb 4 in der Früh, Frühstück sehr minimal, und von zwei netten Begegnungen auf der Fahrt entlang des Canal Brest – Nantes. Nachdem ich gestern erst später ins Bett bin war mit Nachtruhe leider nichts. Ich war gerade am einschlafen als erstmals die Gäste aus dem Nebenzimmer aufschlugen bevor sie sich in das Nachtleben stürzten, so meine Annahme. Dann endlich doch Auge zu um dann kurz vor 3 Uhr Früh erneut aus dem Schlaf gerissen zu werden. Laute Musik drang aus dem Nebenzimmer zu mir. Also ich erstmal hoch und gegen die Wand geklopft. Siehe da es zeigte Wirkung. Musik leiser und Unterhaltung normal. Juhu weiterschlafen, aber von wegen. Um halb vier würde ich dann vorstellig im Nebenzimmer. Nach einem sehr feinfühlig klopfen an der Tür, öffnete sich diese. Und es stand mir ein wenig größer Mensch gegenüber, der von meinem Erscheinungsbild angetan schien. Lag vermutlich an meiner Frisur. Nach einem kurzen Monolog, war dann auch Ruhe für den Rest bis zum Morgen. Dieser wenige Schlaf sollte mir heute doch deutlich nachhängen. Das Frühstück war wie soll man sagen – Guter Kaffee, der Rest war staunen.
So ging es heute langsam los und das blieb auch über den ganzen Tag so. Mich führte der Weg entlang des Canal Brest Nantes eben in die Stadt Nantes. Über den Weg gibt es soviel zu sagen das es eine wahre Rüttelpiste war, nur wenige Teilstück so toll wie gestern. Ich geleitete heute so dahin. Immer wieder die Schleusen und davor die kleinen Häuschen. Auch das eine oder andere kleine Kaffee hat sich darin ausgebreitet und lädt mit Liegestühlen und Sitzgarnituren zum verweilen ein. Was ich auch toll finde das es auf dem Weg immer wieder Tankstellen mit Trinkwasser gibt. So kann man sein Wasser immer wieder auffrischen. Heute hatte ich auch zwei nette Begegnungen. Zum einen ein Franzose (Guido) der auf dem Pilgerweg ist. Zum andern Willi, ein Deutscher auf dem Rad. Mit beiden war es wieder schön sich getroffen zu haben. Auf diesem Weg wünsche ich beiden auf ihren weiteren Weg alles Gute. Je näher ich Nantes kam umso mehr stieg Unruhe hoch. Da ich schon viele Stadteinfahrten erlebt habe rechnete ich mit dem Schlimmsten. Doch alle Panik im Vorfeld umsonst. Perfekt angelegter Radweg, sehr übersichtliche Beschilderung und er führt bis in die Innenstadt. So kann man Radfahrer auch in eine Stadt führen. Morgen Sonntag ist Nationalfeiertag. Ich werde morgen früher starten um eben alleine auf der Straße zu sein wenn es aus der Stadt raus geht und entlang der Loire bis zur Mündung.

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