Tiroler getroffen und schmaler Pfad zwischen Wasser.

am

17. Tag: Béziers – Saint Gilles 138 km / Zu Beginn des Tages stand ganz klar die Aufgabe das defekte Hinterrad wieder repariert zu bekommen. Nach etwas mehr als 20 Kilometern in der nächsten größeren Stadt Adge, war das geplant. Auf dem Weg dorthin habe ich Österreicher getroffen. Juhu! Tiroler die mit dem Hausboote unterwegs waren und gerade beim zusammenpacken waren. Ein gutes Gefühl sich in seiner Sprache unterhalten zu können. Ich wünsche den Vieren, noch eine gute Heimreise. Wobei beim Selfie nur Martin und Margret da waren, die beiden anderen waren noch am putzen und Boot ausräumen. In Agde dann ins Radgeschäft. Dort wurde mir gesagt das er  frühestens morgen Zeit für die Reperatur hat. Das war zwar nicht erfreulich aber, ich nicht fad. Wollte nur die Speiche neu kaufen und ihm gebeten mir Werkzeug ausleihen zu dürfen wenn nötig. Hinterrad ausbauen, Zahnkranz runter, Mantel und Schlauch runter, Speiche einsetzen. Spannen und so gut es geht zentrieren und wieder alles zusammenbauen. Alles in allem 35 Minuten – also das kann was, und es läuft wieder so angenehm. Zu Beginn noch vorsichtiger aber je länger der Tag dann dauerte war diese Sicherheit ins das Material wieder voll da. Die Streckenführung war heute schon komplett anders als die Tage davor. Es ging im Süden jetzt die Badeorte entlang. Komplett anderes Klima, Sehr warme Luft und über 30 Grad heute. In Sete angekommen dann noch immer am Canal du Midi unterwegs. Teilweise am Radweg direkt an einer stark befahrenen Straße. Die Ruhe der letzten Tage war mit heute wie weggewischt. Sicher das Highlight heute der schmale Landstreifen zwischen Frontignan und Palvas les Flots auf dem ich zwischen Mittelmeer und Canal du Midi unterwegs war. Schon sehr spannend das alles Hautnah zu erleben. Den Abschluss heute an besonderen bildete den Abschluss. Die Hautsehenswürdigkeit der Stadt ist völlig erhalten Stadtmauer. Schon sehr eindrucksvoll wenn man an den mächtigen Mauern der früheren Hafenstadt vorbei fährt. Von dort waren es dann am Canal du Rhone nur mehr ein paar Kilometer in mein heutiges Etappenziel. Und dort standen zu meiner Überraschung die Pkw der Journalisten der Tour de France. Also ich fühle mich geschmeichelt und bin überrascht das sich meine Tour schon durchgesprochen hat. Nein Spaß bei Seite. Morgen starten und endet in Nimes eine Etappe der Tour über 177km und die Presse ist zufällig im selbe Quartier abgestiegen wie ich.

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