Der Hitze entflohen – Zug gefahren und Ruhetag gemacht!

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18. Tag: Saint Gilles – Cannes 320km (280km Bahnfahrt)/ Heute war es soweit. DNF würde man in der Sportwelt sagen. Am Tagesbeginn noch voll motiviert und voller Datentrang würde ich schon beim holen des Fahrrades aus der Garage von der Außentemperatur förmlich erschlagen. Hat schon was wenn einen der Schweiß schon zu laufen beginnt und man hat nichts anderes gemacht als sein Rad 50 Meter geschoben. Rad Taschen drauf und los ging. Macht der Gewohnheit natürlich nach Süden. Hat dann ein wenig gedauert bis ich Depp draufgekommen bin das ich eigentlich nach Osten soll, Naja darf auch sein. Die Beine fühlten sich gut an und so lief es bis Arles ganz gut. Dort angekommen kurz vor 10 Uhr dann die Ernüchterung. Absteigen vom Rad war eher nicht so prickelnd. 36 Grad zeigte das Thermometer an und von meinem Helm tropfte es ganz nett auf die Straße.
Nach einer „Abkühlung im Schatten eines Baumes“ dann den Entschluß gefasst heute einen Ruhetag einzulegen und mit dem Zug weiterzureisen. Vorher noch Arles kurz angesehen. Eine bezaubernde Innenstadt mit sehr viel Flair, engen Gassen, nette Cafés, und eine unfassbare Anzahl an Touristen. Arles ist deswegen so ein Anziehungspunkt weil hier niemand geringer als Vincent van Gogh wirkte. Hier kann man auf den Spuren des berühmten Malers wandeln und das merkt man an jeder Ecke der Stadt. Auf alle Fälle eine Reise wert. Danach ging es zum Bahnhof und mit der Bahn über Marseille nach Cannes. Der Bahnhof in Marseille ist echt cool. So übersichtlich mit den Riesen Schildern und den Piktogramme darauf. Herrlich und so einfach gelöst. Im Zug einen Amerikaner getroffen, der über Frankfurt nach Europa gereist ist. Er ist auch auf einer Tour mit einem Rennrad und den Bikepacking Taschen. Ihm war es heute auch zu heiß, für ihm ging es noch bis Nizza. In Cannes angekommen wird man förmlich erschlagen von Verkehr und Menschen. Nach einer kurzen Dusche ging es dann an den Hafen und den Strand. Die Hitze auch am späten Nachmittag noch immer heftig. Brunnen und Wasserspender werden gerne als Abkühlung genutzt. Der Weg durch den Yachthafen hat schon was imposantes. Die Schiffen die hier liegen sind sehr Formatfüllend. Mit Motorboot im Heck ausgestattet mit Ledersitze oder so. Eines größer und schöner als das andere. Also schon beeindruckend, schön es gesehen zu haben aber das wars auch dann schon wieder. Ansonst bald zurück in das Hotel um sich auszurasten . Freien Tag auch zum regenerieren und schlafen nutzen. Schön alles.

 

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