Im Auf und Ab durch das Ennstal und einer Begleitung mit dem Rad.

14.Tag: St. Valentin – Amstetten 121 km/

Es geht die Tour 2020 langsam dem Ende zu. Heute war die Route durch das Enbstal auf dem Programm. Die erste Station machte ich in Steyr. Den Gedenkstein des KZ Aussenlager Steyr-Münichholz findet man in der Haagerstraße.

Gesamt darf man sagen das in Steyr eine starke Erinnerungskultur vorhanden ist. Da ich erst am frühen Nachmittag einen Termin mit der Gruppe in Ternberg hatte ließ ich mich von dem Treiben der Stadt gefangen nehmen. Kaffeepause, und dann noch zu einem Gespräch über Gravelbike zu Wolfgang Spatt. Der Mann lebt Handwerk Fahrradtechnik und das hört und sieht man im Gespräch im Tun. Nachdem wir uns auf den Spätsommer verständigt haben das Thema Gravelbike für mich anzugehen setzte ich meinen Weg im Ennstak weiter fort. Nächste Station Ternberg. Die Besonderheit dort ist das direkt neben der Straße von KZ Aussenlager Ternberg noch die ehemalige Küchenbaracke steht. Im Kellerbereich hat die Katholische Jugend einen Gedenkraum eingerichtet. Ebenfalls dort wird auch den Todesmärschen gedacht die durch das Ennstal Richtung Mauthausen geführt haben. Die nächsten paar Kilometer wurde ich dann von 5 begeisterten Mädels und ihrer Betreuerin begleitet. In dem ewigen auf und ab machten die Mädels richtig Tempo und haben mich gut geordert. Während sich die Gruppe dann in Losenstein mit einem Eis belohnt ging es für mich weiter bis Dipoldsau. Danke für die kurzweilige und lustige Begleitung. Eine super Idee. Das ehemalige KZ Aussenlager Dipoldsau befand sich zwischen Weyer und Großraming. Eine Gedenkstätte direkt nebst n Bundesstraße erinnert dort an die Zeit und Geschehnisse nicht nur des Lagers sondern auch über die Todesmärsche. Weyer selbst zeigt sich ebenfalls mit einer offenen Erinnerungskultur. So darf und soll es sein. Durch den späten Termin in Ternberg ging mir langsam die Zeit aus. Die Strecke nach Amstetten waren von dort noch etwas mehr als 40km. Der einsetzenden Regen machte das ganze nicht besser. Die Initiative Ternberg rettete mich dann. Mit einem Shuttel würde ich durch den Regen bis Amstetten gebracht. Schön wenn Hilfe so unkompliziert passiert. Danke nochmals an dieser Stelle.

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