Umweg wegen Hochwasser und erster Platten auf einer Tour.

6.Tag: Kraków -Baranów Sandomierski 204km/ Nach einem Ruhetag auf das Rad zu steigen und dazu die Wettersituation bislang macht doch ein komisches Gefühl im Bauch. Die Vorhersage heute in der Früh dürfte zumindest lange Trockenphasen versprechen.

Man ist ja schon damit zufrieden wenn es trocken bleibt. Ich gönne die Sonne gerne den anderen die auf Urlaub sind mit dem Rad. Ich habe die Touretappe etwas verändert und zwar verkürzt, was sich am Ende des Tages als gute Idee aber trotzdem mehr Kilometer würden. Was der Tag zu Beginn brachte, es regnete nicht. Die Ausfahrt aus der Stadt lief wirklich super und ist oft ein Kriterium wie in den Tag kommt. Zwar musste man sich mit dem Berufsverkehr auseinandersetzen aber zum Glück auf einer eigenen Radspur. So geht’s auch, den hier wurde die erste Fahrspur für die Radler umfunktioniert. Sehr cool und vor allem sicher. Dennoch kam keine Euphorie auf, das Wetter sollte sich nochmals von seiner schlechten Seite zeigen bevor gegen Abend hin dann kurz die Sonne lachte.

Der Weg führte die Weichsel entlang nach knapp 30km musste dann die komplette Regeausrüstung wieder angezogen werden. Das positive an dem ganzen der Rücken bzw. Seitenwand der einen gut voranbrachte. Die Weichsel zeigte sich in Hochwasser Laune. Nach den Regenfällen der letzten Tage auch kein Wunder. Dies sollte mir heute noch einen Umweg von knapp 30km bescheren. Die beiden Fähren über einen Zufluss der Weichsel haben den Betrieb bei Hochwasser eingestellt. Na dann auf zur nächsten Brücke und auf der andern Uferseite wieder retour.

Das ist Touren fahren, es gibt nicht nur Plan A sondern auch B und C.

Zu allem überdruss dann mein erster Platten auf der Tour. Das Loch hat mein Tubeless Reifen nicht weggesteckt. Somit dann umrüsten auf Schlauch. Diese Zwangspause hatte ich erstmals auf einer Radtour und nach dem putzen der Rückstände der Milch ging es bald wieder weiter und zwar mit Schlauch. Durch den gezwungen Umweg und der Panne wurde es weiter und später als geplant. Denn eigentlich standen heute nur 174km am Plan. Zum Ende der Tour hin dann die Begegnung der Lieblingstiere der Radler, freiherumlaufende Hunde die sich einen Spaß daraus machten mich zu attackieren. Meine Wasserflaschen zur Abwehr Griffbereit kam ich mir vor wie eine Hase. Kaum den einen Haken geschlagen wartet auf der anderen Seite der nächste Freund des Menschen. Na ich sag mal so, die und ich werden keine Freunde mehr, aber alles gut gegangen, keiner hat Schaden genommen. Vielleicht etwas mehr nass geworden die Vierbeiner, aber das wurde ich ja auch.

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