Kurzfristige Routenänderung und fahren wie auf einem Highway.

16.Tag: Łeba nach Podczele 184km/ Nach einer unruhigen Nacht. Fenster war durch die Party gegenüber und die Gelsen nicht zu öffnen, verändert ich noch in den Morgenstunden meinen Routenverlauf. Ich habe mich entschieden die Route durch das Sumpfgebiet nicht zu nehmen und dafür in einem Bogen von Łeba weg bis nach Ustka zu nehmen. Dort folgte ich dann der Eurveloroute 10 und 13.

Doch bevor es auf die Strecke ging musste ich erst mein Rad aus dem versperrten Schuppen bekommen. Ich blieb hartnäckig so das mir der Koch dann aus Mitleid oder Verzweiflung den Schlüssel gab. Dann noch nett mit einem älteren Paar aus Deutschland geplaudert. Während dem Reden war man auch mit der Gelsenabwehr beschäftigt. Also kein guter Plan sich dort im Freien aufzuhalten. Doch nun zu meiner heutigen Strecke. Wenn ich die Tage so rückblickend sehe was ich da schon an Wegen zu meistern hatte, dann war das heute der Highway. Besser kann es nicht mehr kommen. Manchmal fällt man ja vom Glauben ab wenn man das dann so sieht. Da wird eben für Radler eine Piste gebaut und daneben fährt man auf  Betonlochplatten. Kilometerlange Fahrradbegleitwege sind hier entstanden und was für welche. Man merkt das diese Gegend Ziel vieler Touristen ist, und man ihnen eine perfekte Infrastruktur bieten möchte. Nur Radfahrer sind hier nicht in der Überzahl soviel sei gesagt. Was hier auch sehr oft vorkommt, das die befestigte Straße nach dem letzten Haus im Dorf einfach endet. Sie geht dann in eine Schotterpiste oder Waldweg über und führt bis zum nächsten Ort und ab da gibt es dann wieder Straße so wie wir das kennen. Schon schräg finde ich, aber ist halt so.

Die Orte durch die man kommt entlang der Ostsee ähneln sich vom Erscheinungsbild sehr. Viele Verkausbuden mit Sachen die man nicht braucht, dazwischen unzählige Lokale und ein Massenauflauf an Menschen die noch von lauter Musik beschallt werden. Einzig an der Kirche konnte ich feststellen das ich wieder einen Ort weiter bin und nicht im Kreis fahre. Man ist dann als Radler wirklich froh der Hektig entfliehen zu können.

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